Menschen, Genetik und Biologie

In einer Zeit wie der unseren, in der die Wissenschaft immer schneller immer größere Fortschritte macht, ist die Verbindung von Menschen, Genetik und Biologie nicht mehr zu übersehen.

Das kommt wohl auch daher, dass alle drei irgendwie miteinander vernetzt sind. So gehört die Genetik als nur ein Teilgebiet eines größeren Ganzen zur Biologie und befasst sich mit der Weitergabe des Genpools, also der Erbguts der Menschen, Tiere und Pflanzen. Man nennt Genetik auch allgemein gerne Vererbungslehre, doch dieser Begriff findet vor allem in der Wissenschaft kaum Verwendung.

Man kann also sagen, dass die Genetik ein Teil der Biologie ist, die sich wiederum unter anderem mit dem Menschen und dessen Körperlichkeit beschäftigt. Zum Inhalt der Genetik gehören auch Analysen und Studien zum Aufbau der einzelnen Gene sowie deren Funktionsbestimmung.

Insgesamt verfügt der Mensch bzw. dessen Genom über 46 Chromosomen und beinhaltet rund 3 Milliarden (3.000.000.000!) Basenpaare, ca. 50.000 bis rund 100.000 Gene und bildet damit eine hochkomplexe Struktur. In unserem Körper sind allerdings nur 20% bis 30% der Basenpaare aus sogenannter gencodierter DNS gebaut. Die übrigen 70% bis 80% spielen also keine allzu große Rolle, so der heutige Stand der Forschung. Warum so viel Potential ungenutzt bleibt, ist ein nach wie vor strittiges Thema.

Fakt aber ist, dass es der Genetik gelungen ist, dank dieser bisherigen Erkenntnisse viele Krankheiten zu heilen oder in so frühen Stadien zu erkennen, dass man sie gut therapieren kann. Der Mensch verdankt der Genetik und damit letztlich der Biologie daher (neben anderen Faktoren) seine gestiegene Lebenserwartung sowie den erfolgreichen Kampf gegen allerlei Krankheiten, Seuchen und negative Umwelteinflüsse.