Glücksbringer
Wir Menschen leben in einer aufgeklärten und rationalen Welt. Mit der Wissenschaft gelingt es uns, immer mehr Phänomene zu erfassen und unsere Umgebung immer besser zu katalogisieren. Unheilvolle Mächte, die vielleicht sogar von den Göttern oder einer andere höheren Macht ausgehen und gegen die man sich mit Glücksbringern und Symbolen schützen muss, kennen wir nicht mehr.
Und trotzdem - es gibt sie noch, die Glücksbringer. Darunter versteht man einen Gegenstand, bei dem es sich meist um einen Stein, ein Amulett, eine Pflanze oder ein Tier handelt, dem/der von abergläubischen Leuten übernatürliche Kräfte zugeschrieben werden.
In der Regel sollen Glücksbringer Pech, Böses und Unheil abwehren, Gesundheit erhalten/bringen, Wohlstand sichern und ein langes Leben bescheren. Was bzw. on etwas zum Glücksbringer wird, hängt oft von dessen Vergangenheit oder der geschichtlichen Tradition ab. Es kann aber auch vorkommen, dass man den Booten einer guten Nachricht als Glücksbringer bezeichnet.
Der sicherlich bekannteste Glücksbringer
Zu den beliebtesten und bekanntesten Glücksbringern gehört das Vierblättrige Kleeblatt. Es kommt in der Natur relativ selten vor, weshalb man schon Glück braucht, um ein solches auf einer Wiese zu finden. Um als Glücksbringer zu gelten, ist es von Bedeutung, dass das Vierblättrige Kleeblatt nicht gezüchtet, sondern eher zufällig gefunden wird.
Nimmt man es auf Reisen mit sich, so schützt dieser Glücksbringer den Reisenden. Wer es in seine Kleidung einnäht, der ist angeblich vor allem Bösen gefeit. Die Geschichte bzw. Legende besagt, dass Eva wohl ein solches Kleeblatt aus dem Paradies mitnahm, weshalb jeder, der eines findet, ein Stück des Garten Edens mit sich trägt.